Klaus Gerstendörfer, Bildhauer, Randersacker

IMG_9727 (Large)Klaus Gerstendörfers künstlerische Arbeit begann schon sehr bald. Während des Studiums entwarf er Möbel und Innenausstattungen. Durch seine Frau Simone kam er erstmals mit der Bildhauerei in Berührung. „Zum 45. Geburtstag schenkte sie mir einen Kurs. Es dauerte nicht lange, bis ich Lunte gerochen hatte. Ich war begeistert, es hat Spaß gemacht und mein erstes Sandstein-Objekt, ein Fantasiegebilde, gefiel mir gut“, erzählt der 55-jährige Randersackerer.

IMG_9746 (Large)Seitdem hat ihn die Bildhauerei nicht mehr losgelassen. Er zeigt auf den hellen Torso, den er 2008 gefertigt hatte. „Schon immer begeisterte mich Marmor als edler Stein, sehr dicht und feinkristalliert. Das war mein erster Torso in Marmor.“

IMG_9716 (Large)Inspirieren lässt er sich auf Ausstellungen und durch Bildbände. Außderdem hat er viele Köpfe als Porträtarbeiten gemacht. Jetzt arbeitet er an einem Kopf aus weißem Marmor, entstanden durch ein Gemälde, das ihn fasziniert hat. „Marmor ist für mich das beste Material zum Arbeiten. Toller Ausgleich zum Job, man vertieft sich und führt einen regen Gedankenaustausch mit anderen Bildhauern“, betont der Informatiker.

IMG_9756 (Large)Klaus Gerstendörfer freut sich auf die Zukunft, hofft, dann mehr Zeit zu haben, auch, um sich neu auszurichten. „Das nächste Projekt wird wieder ein weiblicher Torso sein. An ihm will ich die Formensprache des Kubismus versuchen“, sagt der zweifache Familienvater.

Seine Arbeiten sind im September im Rahmen der Veranstaltung MainWeinKunst im Weinhaus Brock in Randersacker zu sehen.

Fotos: Enric Boixadós

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