Fantastische Frauen in der Frankfurter Schirn

Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo.

13. Februar 2020 – 5. Juli 2020

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt

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Kürzlich habe ich den Roman Die Zeit des Lichts gelesen. Er führte mich in die 1920er Jahre in Paris. Im Buch ging es um die Beziehung zwischen Man Ray und dem Model sowie der späteren Kriegsberichterstatterin Lee Miller. Sie ist eine der zentralen Künstlerinnen der Ausstellung. So kam es, dass ich bei meinem Besuch schon mit den meisten Namen der weiblichen Protagonisten vertraut war. Zum Teil habe ich das der Lektüre des Buches zu verdanken, zum Teil anderer Ausstellungen oder Büchern. Es gab also immer wieder ein ganz besonderes Aha-Erlebnis beim Betrachten der Kunstwerke.

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Unbedingt zu empfehlen ist die App als Begleiterin durch die Ausstellung und/oder die Video-Führung mit Kuratorin Ingrid Pfeiffer.

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Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelangten zunächst als Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton. Schnell brachen sie aus diesem Rollenverständnis aus und schufen selbstbewusst unabhängige Werke. Die Ausstellung der Schirn beleuchtet erstmals den weiblichen Beitrag zum Surrealismus und zeigt, dass die Beteiligung der Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt.

Le paravent

Unbewusstes, Traum und Zufall, Mythen und Metamorphosen, Literatur und das politische Zeitgeschehen sowie Materialexperimente und inszenierte Fotografie – viele bekannte Themen des Surrealismus kennzeichnen ebenso die Werke der Frauen. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Durch die Befragung des eigenen Spiegelbilds oder das Einnehmen verschiedener Rollen sind sie auf der Suche nach einem (neuen) weiblichen und künstlerischen Identitätsmodell.

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Die Ausstellung konzentriert sich auf Künstlerinnen, die direkt mit der Anfang der 1920er-Jahre in Paris gegründeten surrealistischen Bewegung verbunden waren, wenngleich bisweilen nur für kurze Zeit: Sie waren mit André Breton persönlich bekannt, stellten mit der Gruppe aus, beteiligten sich an Publikationen und setzten sich mit den surrealistischen Ideen theoretisch auseinander. Mit rund 260 Gemälden, Papierarbeiten, Skulpturen, Fotografien und Filmen von 34 Künstlerinnen aus 11 Ländern bildet die Schau ein vielfältiges stilistisches und inhaltliches Spektrum ab. Neben bekannten Namen wie Louise Bourgeois, Claude Cahun, Leonora Carrington, Frida Kahlo, Meret Oppenheim oder Dorothea Tanning sind zahlreiche bislang weniger bekannte Persönlichkeiten wie Toyen, Alice Rahon oder Kay Sage aus mehr als drei Jahrzehnten surrealistischer Kunst zu entdecken. Sie werden in der Schirn jeweils mit einer repräsentativen Auswahl ihrer Arbeiten vorgestellt. Die Ausstellung spiegelt zudem Netzwerke und Freundschaften zwischen den Künstlerinnen in Europa, den USA und Mexiko. Für die Präsentation konnte die Schirn bedeutende Leihgaben aus zahlreichen deutschen und internationalen Museen, öffentlichen wie privaten Sammlungen gewinnen und in Frankfurt zusammenführen, u. a. aus dem Metropolitan Museum of Art, New York; der Tate, London; den National Galleries of Scotland, Edinburgh; dem Centre Pompidou, Paris; dem Musée d’art moderne de la ville de Paris; dem Musée national Picasso, Paris; dem Kunstmuseum Bern; dem Kunstmuseum Basel; dem Moderna Museet, Stockholm; dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, und dem Museum de Arte Moderno, Mexiko-Stadt.

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Die rund 260 Werke von 34 Künstlerinnen eröffnen eine gänzlich neue Perspektive auf die surrealistische Kunst. Es ist ein umfassender Überblick über die dezidiert weibliche Seite der Bewegung, wie er bislang noch nicht zu sehen war. In der Zusammenschau werden das internationale Netzwerk, die unglaubliche Vielfalt und die beeindruckende Eigenständigkeit der bekannteren wie auch unbekannteren Künstlerinnen des Surrealismus deutlich. Denn der Surrealismus war eine Geisteshaltung, kein Stil.

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Gleich zu Beginn der Ausstellung wird Meret Oppenheim (1913 Berlin – 1985 Basel) präsentiert, die als eine der ersten surrealistischen Künstlerinnen zu frühem Ruhm gelangte. Sie bewegte sich in jungen Jahren im unmittelbaren Umfeld der Surrealisten in Paris. Die Gruppe traf sich regelmäßig, diskutierte über politische Entwicklungen ebenso wie über die damals neue Psychoanalyse, deren Erkenntnisse sie als Impulse nutzte, um die Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst zu verändern. Bereits 1936 nahm das New Yorker Museum of Modern Art Oppenheims ikonische „Pelztasse“ in seine Sammlung auf – sie gilt bis heute als das surrealistische Objekt schlechthin. Die Schirn zeigt Werke der Künstlerin aus den 1930er- bis 1970er-Jahren, darunter Skulpturen wie Urzeit-Venus (1933/62) und Gemälde, etwa Das Auge der Mona Lisa (1967). Die offiziellen Mitglieder der surrealistischen Gruppe um André Breton waren zunächst Männer, ab den 1930er-Jahren stießen zahlreiche Künstlerinnen dazu und beteiligten sich an den internationalen Surrealismus-Ausstellungen, etwa in New York (1936), Paris (1936 und 1938), Tokyo (1937), Amsterdam (1938) und Mexiko-Stadt (1940). Man kann von verschiedenen Generationen des Surrealismus sprechen: Die Künstlerinnen waren meist jünger, viele ihrer Hauptwerke entstanden daher in den 1940er- und 1950er-Jahren. Obwohl bis in die 1960er-Jahre weitere Ausstellungen der Gruppe stattfanden und sie sich erst 1969 auflöste, sahen zahlreiche Chronisten den Surrealismus mit dem Zweiten Weltkrieg als beendet an. Auch aufgrund dieser Erzählweise fanden die Werke der Künstlerinnen bislang zu wenig Berücksichtigung.

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Le désir (das erotische Begehren) ist ein zentrales Thema des Surrealismus, der Körper der Frau ein wiederkehrendes Motiv in den Werken. Das Verhältnis der männlichen Surrealisten zu ihren Kolleginnen ist insgesamt als ambivalent zu bewerten. In vielerlei Hinsicht lehnte die Bewegung traditionell bürgerliche Vorstellungen von Familie, Sexualmoral und Eheleben ab. In den Werken der Künstler wird die Frau aber oft objektiviert, als passive Kindfrau, Fetisch oder Muse, fragmentiert oder geköpft dargestellt. Davon unterscheidet sich die Perspektive der Künstlerinnen: Zahlreiche Selbstporträts und Darstellungen der Frauen sind geprägt von einem spielerischen, selbstbewussten Umgang mit ihrem Körperbild und der weiblichen Sexualität. Die Ausstellung zeigt u. a. das Autoportrait, à l’auberge du Cheval d’Aube (1937/38) von Leonora Carrington (1917 Clayton Green – 2011 Mexiko-Stadt), in dem sie sich in der Kleidung eines jungen Mannes aus dem 18. Jahrhundert in Hosen dargestellt hat, flankiert von ihrem wiederkehrenden Alter Ego, einem Pferd, und einer Hyäne als Symbol ihres Freiheitsdrangs. Ithell Colquhoun (1906 Assam – 1988 Lamorna) malte mit Tree Anatomy (1942) eine humorvolle Umdeutung einer Vulva. Die Künstlerin Claude Cahun (1894 Nantes – 1954 Saint Helier) schuf bereits in den 1920er-Jahren ihr Hauptwerk, eine Serie von beeindruckenden und äußerst aktuellen fotografischen Selbstporträts und Fotomontagen, in der sie Androgynität und das Spiel mit Geschlechterrollen thematisierte, etwa um 1927 in Self-Portrait (I am in Training … Don’t Kiss Me). Das Werk von Leonor Fini (1907 Buenos Aires – 1996 Paris) enthält überproportional viele Männerakte, denen starke Frauenfiguren den Weg weisen wie in Dans la tour (Im Turm; 1952) oder Schutz gewähren wie in Divinité chtonienne guettant le sommeil d’un jeune homme (Erdgottheit, die den Schlaf eines Jünglings bewacht; 1946). Die Künstlerinnen rebellierten gegen geschlechtsspezifisches Rollenverhalten und präsentierten sich auch selbst mit einem betont androgynen Aussehen (Oppenheim, Cahun, Toyen) oder in unterschiedlichen Rollen und Maskeraden.

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Die Surrealisten nutzten Spiele und Techniken wie die écriture automatique (automatisches Schreiben), Traumprotokolle oder Collagen, um Zugang zum Unbewussten zu eröffnen und dem Zufall Raum zu geben. Jacqueline Lamba (1910 Saint-Mandé – 1993 La Rochecorbon), Emmy Bridgwater (1906 Birmingham – 1999 Solihull) oder Unica Zürn (1916 Berlin – 1970 Paris) arbeiteten in ihrem Werk ganz zentral mit diesen Methoden. Eine eigene Sektion der Ausstellung ist den cadavres exquis gewidmet. Diese Zeichnungen oder Collagen entstanden als Gruppenspiel: Auf einem gefalteten Papier führten die Teilnehmer nacheinander die Darstellung des Vorgängers fort, ohne zu sehen, was jener kreiert hatte. Solche kollektiven Kunstwerke sollten auch den Zusammenhalt der Gruppe stärken. An diesen Spielen nahmen Mitglieder der Gruppe wie André Breton, Paul Éluard, Valentine Hugo (1887 Boulogne-sur-Mer – 1968 Paris), Jacqueline Lamba oder Yves Tanguy ebenso teil wie Laien oder Autodidakten, etwa Nusch Éluard (1906 Mulhouse – 1946 Paris).

Photomontage "29 rue d'Astorg", en 1936

Im Kreis der Surrealisten spielte die Auseinandersetzung mit antiker Mythologie sowie vorchristlichen und außereuropäischen Mythen und Sagen eine wichtige Rolle. Die mythische Sagengestalt des Mittelalters Melusine (Frau und Meereswesen) und die rätselhafte ägyptische Sphinx (Frau und Löwe mit Flügeln) stehen oft als Symbole für die Metamorphose, das Veränderliche, aber auch für die dämonische Verführerin und Femme fatale. Auf der Suche nach Vorbildern für ein weibliches Identitätsmodell griffen die Künstlerinnen das Motiv des Mischwesens besonders häufig auf. Die Schirn zeigt u. a. La venadita (Der kleine Hirsch; 1946) von Frida Kahlo und die Skulptur La Grande Dame (1951) von Leonora Carrington und José Horna.

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Die tschechische Malerin Toyen (1902 Prag – 1980 Paris) entwickelte für sich ein geschlechtsneutrales Pseudonym, abgeleitet vom französischen citoyen (Bürger). Ihr ging es nicht um Gegensätze zwischen männlich und weiblich, animalisch und menschlich, sondern um Ähnlichkeiten. In Le Paravent (1966) setzt sie einen Mund an die Stelle des Geschlechts der weiblich anmutenden Figur und schafft eine Szene, die zwischen Begehren und Furcht changiert.

Tree Anatomy, 1942 (oil on wood panel)

Während des Zweiten Weltkriegs emigrierten viele der Surrealisten, u. a. in die USA oder nach Mexiko. Eine lebendige surrealistische Szene entwickelte sich in Mexiko um Frida Kahlo (1907 Coyoacán – 1954 Mexiko-Stadt). Die Malerin kombinierte in ihrer individuellen Ikonografie Motive der präkolonialen Kultur Mexikos mit christlichen Symbolen sowie ihrer persönlichen Biografie. Sie betonte matriarchale, feministische Traditionen und trug bewusst die Tracht der Gegend um Tehuana, die für ihre von Frauen dominierte Kultur bekannt war.

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Zu einer zentralen Persönlichkeit in Mexiko-Stadt wurde auch die Dichterin und Malerin Alice Rahon (1904 Chenecey-Buillon – 1987 Mexiko-Stadt), die erste Frau, deren Texte 1936 in den Éditions surréalistes verlegt wurden. Unter den weiteren surrealistischen Künstlerinnen, die sich in Mexiko niederließen und sich intensiv mit der präkolumbianischen Vergangenheit, der überbordenden Natur und den mexikanischen Mythen auseinandersetzten, waren die Malerin und Schriftstellerin Leonora Carrington, die Malerin Bridget Tichenor (1917 Paris – 1990 Mexiko-Stadt) sowie Remedios Varo (1908 Anglés – 1963 Mexiko-Stadt), deren Malstil die surrealistischen Techniken der Fumage, Frottage und Décalcomanie mit der Darstellung detailreicher altmeisterlicher Figuren vereint.

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Die Fotografie bot den Surrealistinnen zahlreichen Möglichkeiten, die Abbildung der Realität durch Retuschen, nachträgliches Kolorieren, Montagen und extreme Belichtungen zu verfremden und infrage zu stellen. Jane Graverol (1905 Ixelles – 1984 Fontainebleau) oder Lola Álvarez Bravo (1903 Lagos de Moreno – 1993 Mexiko-Stadt) nutzten zudem die Technik der Collage, um Widersprüchliches zu verbinden. Gerade unter den Fotografinnen positionierten sich einige Künstlerinnen politisch. Das Werk von Dora Maar (1907 Paris – 1997 ebenda) weist neben surrealistischen Themen, die Schirn zeigt etwa 29, rue d’Astorg (1936), ein tiefgreifendes Interesse am Zeitgeschehen auf. Neben Breton unterzeichnete sie 1934 das Manifest Appel à la lutte (Aufruf zum Kampf) gegen die erstarkenden faschistischen Strömungen.

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Claude Cahun war in den Jahren um 1940 aktiv im Widerstand tätig und verstarb letztlich an den Folgen einer Inhaftierung. Eine besondere Rolle nimmt Lee Miller (1907 Poughkeepsie – 1977 Chiddingly) ein, die nach ihrer surrealistischen Phase ab 1944 als Kriegsfotografin tätig war. Über sie habe ich ganz am Anfang berichtet.

Großartig und damit sehr empfehlenswert!

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Fotos: Schirn Kunsthalle Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Women, women, women …

… at Schirn Kunsthalle Frankfurt. Till July 5, 2020. Online Tickets here!

Besides famous female artists such as Louise Bourgeois, Frida Kahlo or Meret Oppenheim, visitors will be able to discover countless unknown but exciting artistic positions from over three decades of Surrealist art, such as Alice Rahon or Kay Sage.

Soon more at sl4artglobal!

 

The Kahlo/Rivera poems

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„Never in life will I forget your presence. You found me torn apart and you took me back full and complete.“

Frida Kahlo

 

Touching, inspiring and lovable: The poems in the Blue House in Coyoacán.

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All about Frida: The Frida Kahlo Museum in Coyoacán

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Whenever you are in Mexico City it is a MUST:

The Frida Kahlo Museum, also known as the Blue House (La Casa Azul) for the structure’s cobalt-blue walls, is a historic house museum and art museum dedicated to the life and work of Mexican artist Frida Kahlo. For me it is one of the best art places I have seen. It is located in the Colonia del Carmen neighborhood of Coyoacán in Mexico City. The building was the birthplace of Kahlo and is also the home where she grew up, lived with her husband Diego Rivera for a number of years, and in one of the rooms on the upper floor she died in 1954. In 1958, Diego Rivera’s will donated the home and its contents in order to turn it into a museum in Frida’s honor.

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The museum contains a collection of artwork by Frida Kahlo, Diego Rivera and other artists along with the couple’s Mexican folk art, pre-Hispanic artifacts, photographs, memorabilia, personal items, and more. The collection is displayed in the rooms of the house which remains much as it was in the 1950s. Today, it is the most popular museum in Coyoacán and one of the most visited in Mexico City.

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Originally the house was the family home of Frida Kahlo, but since 1958, it has served as museum dedicated to her life and work. With about 25.000 visitors monthly, it is one of Mexico City’s most-visited museums, and the most-visited site in Coyoacán. Be prepared for a long queue and a long waiting time. But it is all worth it!

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The museum is supported solely by ticket sales and donations. The museum demonstrates the lifestyle of wealthy Mexican bohemian artists and intellectuals during the first half of the 20th century. According to records and testimony, the house today looks much as it did in 1951, decorated with Mexican folk art, Kahlo’s personal art collection, a large collection of pre-Hispanic artifacts, traditional Mexican cookware, linens, personal mementos such as photographs, postcards and letters, and works by José María Velasco, Paul Klee and Diego Rivera. Much of the collection is now in display cases designed for their preservation.

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The museum consists of ten rooms. You also can visit the formal living room, where Frida and Diego entertained notable Mexican and international visitors and friends such as Sergei Eisenstein, Nelson Rockefeller, George Gershwin, caricaturist Miguel Covarrubias and actresses Dolores del Río and María Félix. And of course the Russian Leon Trotsky while he and his wife obtained asylum in Mexico.

 

Museo Frida Kahlo
Londres 247, Del Carmen
Coyoacán
04100 Ciudad de México, Mexico

 www.museofridakahlo.org.mx

 

Secretary of Education: Diego Rivera’s murals 

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In the movie „Frida“ the young art student Frida Kahlo learned that Diego Rivera, famous artist, was painting murals at the Secretary of Education in Mexico City. Herself very much interested in art, she brought some of her work to him at the Secretary of Education and asked for his opinion: „You’ve got talent“, was his reply.

Two marriages and a lifelong love affair later, the love and hate relationship of Kahlo and Rivera lives on, along with the beautiful inspired work they both created.

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The Secretary of Education building is located in the oldest part of Mexico City, El Centro. Free to the public and open on weekdays until 6 PM, more than 100 murals are on display. These murals represent some of Rivera’s early work. Surprisingly, these murals are on outside of an open air courtyard.

Diego Rivera worked on the murals for six years. There are three floors of murals to view. The murals on the bottom are older than the ones on top. The murals tell stories about the labor movement, the arts and traditional life in Mexico.

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A Must Be when you are in Mexico City. Free Entry.

Secretary of Education
Calle Republica de Argentina 28
Mexico City 06000, Mexico

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Museum Diego Rivera, Guanajuato

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Diego Rivera’s birthplace in Guanajuato, Mexico is a great museum honoring the famous artist (the Marxist Rivera was persona non grata here for years). Rivera and his twin brother were born in the house in 1886 (Carlos died at the age of two) and lived here until the family moved to Mexico City 6 years later. The museum’s ground floor is a recreation of the Rivera family home, furnished with 19th-century antiques.

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The labyrinth of upper floors exhibit a permanent collection of his original works and preliminary sketches. You also see references to his life with Frida Kahlo.

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Museo Casa Diego Rivera
Positos 47, Centro 
36000 Guanajuato, Mexiko

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About Frida

P1090305 (Large)Recently I looked my photographs of Frida Kahlo’s paintings again. I took them during an exhibition a couple of years ago. I love her self-portraits and the way she used to see herself as two different people – the internal and the external Frida. And I admire how honest she was about both personalities. Her womanhood was timeless. She is one of my favourite artists.P1090306 (Large)